Mehr Freiheit - weniger Staat

Quiz über die USA

"Die viel diskutierte Strenge des Kapitalismus besteht in der Tatsache, daß jedermann nach dem Beitrag, den er zu dem Wohlergehen seiner Mitmenschen leistet, behandelt wird." Ludwig von Mises

Fragen
Lösungen

Fragen

Viele Deutsche haben zu den USA ein ambivalentes Verhältnis. Einerseits verbinden sie mit dem Land romantische Träume in der Art von California dreaming und Easy Rider, andererseits gilt dieser Staat als sozial kalt und von einer tiefen Klassenspaltung gezeichnet. Die deutsche politische Klasse ist sich einig, daß wir in Deutschland keine "amerikanischen Verhältnisse" wollen (dürfen).

Wir haben oft den Eindruck, daß viele gar nicht wissen, was sie wirklich ablehnen. Der Lebensstandard ist in den USA um mindestens ein Drittel höher als bei uns; die Arbeitslosigkeit dort ist nur halb so hoch wie bei uns, die Meinungsfreiheit der US-Bürger ist um ein vielfaches größer als das, was die deutsche Obrigkeit gewährt.

Die USA haben keinen Sozialstaat im deutschen Sinne. Ist deshalb das Leben dort so unerträglich, wie es die Sozialisten behaupten? Prüfen Sie mit diesem Quiz, ob Ihre Vorstellungen über die USA der Wirklichkeit entsprechen. Die Fragen wurden von Stephen Moore, Direktor für fiskalpolitische Studien am Cato Institute, erstellt.

  1. Die reichsten 5% der US-Bürger reißen jetzt einen größeren Anteil des Volkseinkommens an sich als jemals zuvor in den letzten 100 Jahren.
    Ja
    Nein
  2. Eine Familie, die in den USA an der Armutsgrenze lebt, hat ein höheres Einkommen als die Durchschnittsfamilie in wievielen Ländern?
    a) 0
    b) 50
    c) 100
    d) 150
  3. Welcher Anteil am Volkseinkommen wird vom reichsten 1% der US-Bürger beansprucht?
    a) weniger als 5%
    b) 10%
    c) 15%
    d) 25%
    e) mehr als 50%
  4. Wieviel des Einkommensteueraufkommens wird vom reichsten 1% der US-Bürger aufgebracht?
    a) weniger als 1%
    b) 2%
    c) 5%
    d) 10%
    e) mehr als 25%
  5. Wieviel Prozent der US-Haushalte, die Sozialhilfe beziehen, haben einen eigenen Farbfernseher?
    a) 10%
    b) 20%
    c) 50%
    d) mehr als 90%
  6. Wie hoch ist der Anteil der unteren Hälfte der Einkommensbezieher am Einkommensteueraufkommen?
    a) mehr als 80%
    b) 50%
    c) 20%
    d) 5%
  7. Wieviel Prozent der US-Arbeitnehmer wurden 1995 von ihrem Arbeitgeber entlassen?
    a) 20%
    b) 10%
    c) 3%
    d) 1%
  8. Wieviel Prozent der Subventionen an die Landwirtschaft gingen 1994 an Bauern mit einem Jahreseinkommen von mehr als 100.000 Dollar?
    a) 20%
    b) 40%
    c) 60%
    d) 80%
  9. Wenn die Bundesregierung das gesamte Jahreseinkommen aller Millionäre der USA beschlagnahmen würde, wie lange könnte sie mit diesem Geld ihre Ausgaben finanzieren?
    a) 60 Jahre
    b) 6 Jahre
    c) 6 Monate
    d) 6 Wochen
    e) 6 Tage
  10. Wenn die Bundesregierung die gesamten Jahresgewinne der 500 größten Unternehmen der USA beschlagnahmen würde, wie lange könnte sie mit diesem Geld ihre Ausgaben finanzieren?
    a) 1 Jahr
    b) 6 Monate
    c) 2 Monate
    d) 1 Monat
  11. Wieviel Prozent der 400 reichsten US-Bürger haben ihr Vermögen geerbt?
    a) 75%
    b) 50%
    c) 20%
    d) 10%
  12. Als 1913 die Einkommensteuer in den USA eingeführt wurde, betrug der Höchststeuersatz:
    a) 50%
    b) 20%
    c) 10%
    d) weniger als 10%
  13. Als im Zeitraum von 1980 bis 1990 die Einkommensteuersätze von 70% auf 28% reduziert wurden, veränderten sich die Steuereinnahmen der Bundesregierung wie folgt:
    a) fielen um 10%
    b) stiegen um 10%
    c) stiegen um 20%
    d) stiegen um 50%
    e) stiegen um 100%
  14. Welcher Krieg in der Geschichte der USA hat die höchsten Ausgaben verursacht?
    a) Der Bürgerkrieg
    b) 1. Weltkrieg
    c) 2. Weltkrieg
    d) Der Krieg gegen die Armut
  15. Im Jahr 2000 betrugen die Ausgaben der Bundesregierung 1,5 Billionen Dollar. Dieser Betrag entspricht, bereinigt um die Inflation, den gesamten Bundesausgaben der Jahre:
    a) 1789-1850
    b) 1789-1900
    c) 1789-1940
    d) 1789-1990
  16. Welchen Anteil hat die Erbschaftssteuer an den Steuereinnahmen des Bundes?
    a) 1%
    b) 5%
    c) 10%
    d) 20%

Lösungen

  1. Nein. In 1993 hatten die reichsten 5% der US-Bürger einen Anteil von 19% am Volkseinkommen, während 1930 auf sie noch 30% entfielen. In jedem Jahr von 1913 (dem ersten Jahr, für das es Daten gibt) bis 1941 hatten die reichsten 5% einen größeren Anteil am Volkseinkommen als heute.
  2. d) 150 Länder. Die Armutsgrenze für einen Ein-Personen-Haushalt war 1994 ein Jahreseinkommen von 7.750 Dollar. Das ist höher als das Durchschnittseinkommen in jedem beliebigen Entwicklungsland und sogar in einigen Schwellenstaaten wie Griechenland, Saudi Arabien, Brasilien, Südafrika und Venezuela.
  3. c) 15%
  4. e) mehr als 25%. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum zu glauben, daß die Reichen kaum Steuern zahlen. Die reichsten 1% der US-Bürger verdienen 15% des Volkseinkommens und zahlen 30% der Einkommensteuer.
  5. d). 92% der US-Haushalte, die Sozialhilfe beziehen, haben einen eigenen Farbfernseher, 98% einen eigenen Kühlschrank.
  6. d) 5%. Die untere Hälfte der Einkommensbezieher trägt 5,2% der Einkommensteuerlast. In 1980 betrug dieser Anteil 7,5%.
  7. c) 3%. 1995 war in dieser Hinsicht ein durchschnittliches Jahr.
  8. c) 60 %. Die Agrarsubventionen gehen überwiegend an Unternehmen, die auch ohne staatliche Unterstützung gewinnbringend betrieben werden könnten.
  9. d) 6 Wochen. Die Reichen auszusaugen würde den Staat nicht weit bringen. Die Millionäre verdienen weniger als 4% des zu versteuernden Einkommens. In 1992 gab es in den USA 55.000 Einkommensmillionäre, das waren 0,05% aller Steuerpflichtigen.
  10. c) 2 Monate. In 1995 betrugen die gesamten Gewinne der 500 größten Unternehmen der USA 244 Milliarden Dollar. Das würde reichen, um die Ausgaben der Bundesregierung für 58 Tage zu bestreiten.
  11. c) 20 %. Nur 82 der 400 reichsten US-Bürger haben ihr Vermögen geerbt, 80% von ihnen haben es auf dem Markt verdient.
  12. d) weniger als 10%. Die Einkommensteuer hatte bei ihrer Einführung im Jahre 1913 einen Höchstsatz von 7%.
  13. e) stiegen um 100%. In 1980 betrugen die Steuereinnahmen des Bundes 517 Milliarden Dollar. In 1990, nach zwei Senkungen der Einkommensteuersätze, hatte der Bund Steuereinnahmen in Höhe von 1.031 Milliarden Dollar.
  14. d) Der Krieg gegen die Armut. Inflationsbereinigt in 1995er Dollars kostete der 2. Weltkrieg 3,5 Billionen, der 1. Weltkrieg 500 Milliarden, der Bürgerkrieg 100 Milliarden. Die unter dem Namen "Krieg gegen die Armut" zusammengefaßten Sozialausgaben haben von ihrer Einführung in 1965 bis heute über 5 Billionen verschlungen, ohne eine Verbesserung der Lage der "Armen" bewirkt zu haben.
  15. c) 1789 - 1940. Die Bundesregierung gibt jetzt in einem Monat (inflationsbereinigt) mehr aus, als die USA in den ersten 150 Jahren ihres Bestehens.
  16. a) 1 %.

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